
Freiwilliges Engagement verdient eine Bühne.
Ob im Sportverein, in der Nachbarschaft, bei der Feuerwehr, im Sozialbereich oder im Umweltschutz: Jeden Tag setzen sich Menschen in Wien freiwillig für andere ein.
Oft ganz selbstverständlich – und meist ohne großes Aufsehen.
Mit dem Wiener Freiwilligenpreis möchten wir genau diese Menschen sichtbar machen und Danke sagen.
Kennen Sie jemanden, der sich mit Herz und Einsatz für andere engagiert? Oder sind Sie selbst freiwillig aktiv?
Dann nominieren Sie sich oder eine Person, die Anerkennung verdient.
Freiwilliges Engagement macht Wien lebenswerter.
Es verbindet Menschen, stärkt den Zusammenhalt und sorgt dafür, dass viele wichtige Angebote überhaupt möglich sind.
Mit dem Wiener Freiwilligenpreis möchten wir:
- außergewöhnliches Engagement sichtbar machen,
- Menschen für ihren Einsatz würdigen,
- die Vielfalt freiwilliger Arbeit in Wien zeigen,
- und andere dazu inspirieren, selbst aktiv zu werden.
Denn jede Stunde, jedes Projekt und jede helfende Hand machen einen Unterschied.

Wen können Sie nominieren?
Kurz gesagt: Menschen, die sich freiwillig für andere einsetzen.
Egal ob seit vielen Jahren oder mit einem neuen Projekt – entscheidend ist das Engagement und der Beitrag für die Gemeinschaft.
Sie können:
- eine andere Person nominieren,
- ein Team oder eine Initiative vorschlagen,
- oder sich selbst bewerben.
Denn wer sich engagiert, darf auch stolz darauf sein.
So einfach geht's:
- Nominierung ausfüllen.
- Kurz beschreiben, warum die Person oder das Projekt besonders ist.
- Einreichen.
Den Rest übernehmen wir.
Kategorien
Zusammenhalt leben
Für Menschen, die Brücken bauen und das Miteinander stärken.
Ob Nachbarschaftshilfe, Integration, Inklusion oder generationenübergreifende Projekte – ausgezeichnet werden Menschen und Initiativen, die Gemeinschaft schaffen und Menschen zusammenbringen.
Beispiele:
- Sprachcafés
- Besuchsdienste
- Inklusive Freizeitangebote
- Nachbarschaftsinitiativen
- Projekte für Jung und Alt
Demokratie und Mitgestaltung
Für Menschen, die andere zum Mitmachen bewegen.
Diese Kategorie würdigt freiwilliges Engagement, das Beteiligung, Mitbestimmung und gesellschaftlichen Dialog fördert.
Beispiele:
- Jugendparlamente
- Bürger:inneninitiativen
- Politische Bildungsprojekte
- Freiwillige Moderation von Beteiligungsprozessen
- Workshops zu Demokratie und Menschenrechten
Umwelt, Natur und Tiere
Für Menschen, die sich für unsere Umwelt einsetzen.
Ausgezeichnet werden freiwillige Projekte, die Natur, Klima und Tiere schützen und einen nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen fördern.
Beispiele:
- Müllsammelaktionen
- Urban Gardening
- Baumpflanzungen
- Artenschutz
- Tierschutzprojekte
- Repair Cafés
Gemeinsam mehr erreichen
Für Projekte, bei denen unterschiedliche Organisationen oder Initiativen zusammenarbeiten.
Manchmal entstehen die besten Ideen, wenn verschiedene Menschen und Organisationen ihre Kräfte bündeln. Diese Kategorie zeichnet Kooperationen aus, die gemeinsam mehr bewirken.
Beispiele:
- Vereine, Schulen und Unternehmen arbeiten zusammen
- Gemeinsame Sozialprojekte
- Bezirksübergreifende Initiativen
- Netzwerke mehrerer Organisationen
Jury Sonderpreis
Für Menschen, die sich mit Herz für andere einsetzen.
Der Publikumspreis würdigt freiwilliges Engagement außerhalb großer Organisationen. Hier stehen Menschen im Mittelpunkt, die oft im Stillen helfen und den Alltag anderer bereichern.
Beispiele:
- Nachbar:innen, die regelmäßig unterstützen
- Ehrenamtliche Besuchsdienste
- Freiwillige Lernhilfe
- Unterstützung älterer Menschen
- Selbstorganisierte Hilfsinitiativen
Wer veranstaltet den Freiwilligenpreis?

Der Wiener Freiwilligenpreis wird von der Social City Wien initiiert. Als unabhängige Plattform für gesellschaftliche Innovation bringt die Social City Wien Menschen, Ideen und Organisationen zusammen und fördert Projekte, die den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt stärken. Mit dem Wiener Freiwilligenpreis möchten wir freiwilliges Engagement sichtbar machen und den Menschen Danke sagen, die Wien jeden Tag ein Stück lebenswerter machen.
Als öffentlich-rechtlicher Medienpartner begleitet der ORF den Wiener Freiwilligenpreis und trägt dazu bei, die Geschichten engagierter Menschen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Denn freiwilliges Engagement verdient Aufmerksamkeit – und eine Bühne.

Sie wollen auch Partner:in werden?
Der Wiener Freiwilligenpreis lebt von starken Partnerschaften. Gemeinsam machen wir sichtbar, wie viel freiwilliges Engagement in Wien bewegt – und geben Menschen eine Bühne, die sonst oft im Hintergrund wirken.
Sie möchten den Wiener Freiwilligenpreis als Partner:in oder Sponsor:in unterstützen? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.
Ehrenschutz Wiener Freiwilligenpreis

Den Ehrenschutz für den Wiener Freiwilligenpreis übernimmt Wiens Vizebürgermeisterin Barbara Novak.
Mit ihrem Ehrenschutz unterstreicht Barbara Novak die Bedeutung freiwilligen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die hohe Wertschätzung jener Menschen, die sich tagtäglich für andere einsetzen und unsere Stadt mitgestalten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Wer kann für den Wiener Freiwilligenpreis nominiert werden?
Nominiert werden können Personen, die sich freiwillig und überwiegend unentgeltlich für andere Menschen oder das Gemeinwohl in Wien engagieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Engagement im Sport, Sozialbereich, in der Kultur, im Umweltbereich, in der Bildung oder in einem anderen Bereich stattfindet.
2. Kann ich mich selbst nominieren?
Ja. Neben Fremdnominierungen sind auch Selbstnominierungen möglich. Denn manchmal kennt niemand das eigene Engagement besser als man selbst.
3. Wer kann eine Nominierung einreichen?
Jede Person kann eine Nominierung einreichen – unabhängig davon, ob sie die nominierte Person privat kennt, mit ihr zusammenarbeitet oder selbst freiwillig aktiv ist.
4. Muss das Engagement in Wien stattfinden?
Ja. Der Wiener Freiwilligenpreis zeichnet freiwilliges Engagement aus, das einen positiven Beitrag für Menschen oder das Gemeinwohl in Wien leistet.
5. Welche Tätigkeiten können nominiert werden?
Grundsätzlich jede Form freiwilligen Engagements. Dazu zählen beispielsweise Einsätze in Vereinen, Nachbarschaftshilfe, Sozial- und Gesundheitsbereich, Kultur, Bildung, Umwelt- und Naturschutz, Sport, Integration oder Katastrophenhilfe.
6. Wie lange dauert eine Nominierung?
Das Ausfüllen des Formulars dauert in der Regel etwa fünf bis zehn Minuten. Beschreiben Sie möglichst konkret, warum das Engagement besonders ist. Persönliche Beispiele oder Geschichten helfen der Jury, die Wirkung des freiwilligen Einsatzes besser nachzuvollziehen.
7. Gibt es Altersbeschränkungen?
Nein. Freiwilliges Engagement kennt kein Alter. Menschen jeden Alters können nominiert werden.
8. Kann ich mehrere Personen nominieren?
Ja. Für jede Person ist bitte eine eigene Nominierung einzureichen.
9. Wie werden die Preisträger:innen ausgewählt?
Alle Einreichungen werden nach Ablauf der Nominierungsfrist von einer unabhängigen Jury anhand transparenter Bewertungskriterien beurteilt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Wirkung des Engagements, der persönliche Einsatz, die Nachhaltigkeit sowie der Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
10. Wann werden die Gewinner:innen bekannt gegeben?
Die ausgewählten Preisträger:innen werden rechtzeitig vor der Preisverleihung persönlich verständigt. Die feierliche Verleihung findet im Oktober 2026 im Wiener Rathaus statt.
11. Erhalten alle Nominierten eine Rückmeldung?
Alle Personen, die eine Nominierung eingereicht haben, erhalten eine Bestätigung über den Eingang ihrer Einreichung. Aufgrund der Vielzahl an Nominierungen können wir jedoch keine individuelle Begründung zur Juryentscheidung übermitteln.
12. Was passiert mit meinen Daten?
Ihre personenbezogenen Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Wiener Freiwilligenpreises verwendet und gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
